Frühe Nachhaltigkeitsbewegung im Westerwald | Die Bedeutung des Muck Lamberty

Frühe Nachhaltigkeitsbewegung im Westerwald | Die Bedeutung des Muck Lamberty

Der Begründer der »Neuen Schar« pflegte Bekanntschaften mit Persönlichkeiten wie dem Naturapostel Gusto Gräser, Maler Heinrich Vogeler und Schriftstellern wie Hermann Hesse, Theodor Plievier und Johannes R. Becher. Gemeinsam teilten sie Visionen von einem naturverbundenen Leben, einem Aufbruch von »käuflichen Zweckmenschen« zu einer »geistig-innerlichen« Erneuerung und einer »Revolution der Seele«.
Doch im Gegensatz zu vielen anderen Protagonisten seiner Zeit setzte er seine Ideen konkret um. Muck Lamberty (1891-1984) verbreitete sein Programm, welches lebensreformerische Grundüberzeugungen mit religiös gefärbten Heilserwartungen verband, ab 1919 in zahlreichen Flugblättern. Er gründete »handwerkliche Siedlungsgemeinschaften« und führte die »Neue Schar« 1920 tanzend und singend durch Nordbayern und Thüringen. In den 50er Jahren ließ er sich im Westerwald nieder.
Seine Ideen waren und sind zukunftsweisend, von ökologischer Lebensweise über den Schutz von Naturdenkmälern bis zur Belebung von Dorf- und Stadtbildern durch Baumpflanzungen sowie dem Schutz der einheimischen Tier- und Pflanzenwelt. Darüber gibt es an diesem Abend einiges zu erfahren – sehr nah und authentisch von seinem Enkel.
Informiert euch und diskutiert mit uns, was diese »Kultfigur« für uns heute bedeuten kann.

Gefördert durch die Landesarbeitsgemeinschaft anderes lernen e.V. (LAG)
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Veranstaltungsinformationen

Veranstaltungsdatum 19.09.2024, 19:00
Enddatum der Veranstaltung 19.09.2024, 21:00
Anmeldeschluss 18.09.2024, 12:00
Kapazität 35
Verfügbarer Platz 35
Teilnahmegebühr 5 €
Veranstaltungsnummer 0603-0924I
Veranstaltungsort Ehemaliges Postgebäude (Ratszimmer des Büros des Stadtbürgermeisters)
Kategorien Alle Veranstaltungen, Infoveranstaltung, Politik & Gesellschaft

Kursleitung

Ingo Lamberty

Journalist und Redakteur beim WDR, Enkel von Muck Lamberty

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